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Taverne "Arche Noah" in Sarti, Chalkidiki (Sithonia), Griechenland



Von den Tavernen, die ich in Sarti ausprobiert habe, ist die "Arche Noah" die beste. Sie liegt an der Strandpromenade, mit wunderbarem Blick aufs Meer und auf den heiligen Berg Athos. Es gibt einen Gratis-Ouzo zur Begrüßung, nach dem Essen werden Wassermelonen-Schnitze angeboten. Der Wirt spricht sehr gut Deutsch. Es gibt eine besonders große Auswahl an kalten und warmen Vorspeisen sowie an Fischgerichten und Meeresfrüchten, aber auch die Grillgerichte sind lecker. Sie werden mit Kräutern angerichtet und kommen immer mit ein bisschen Salat und Knoblauchcreme, was in Griechenland keineswegs selbstverständlich ist. Die Portionen sind sehr ordentlich und selbst mit 3 Vorspeisen, 2 Hauptgerichten und diversen Getränken kann man noch unter 30 Euro bleiben. Am Wochenende kann es vorkommen, dass die Taverne sich schon ungewöhnlich früh mit griechischen Kurzurlaubern füllt. Dann sollte man lieber schon so gegen 19:00 Uhr kommen.

Auf dem Bild sieht man übrigens nur den Eingang zur Küche, Tische und Stühle für die Gäste stehen auf der anderen Straßenseite am Strand.

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"Dionysos in Atlantis", Fira, Santorini (Griechenland)
(In der Nähe des Archäologischen Museums)

Von hier aus hat man zwar nicht den spektakulären Blick, den man in Restaurants am Kraterrand genießen kann, denn das Restaurant liegt mitten in der pittoresken Stadt Fira, dafür ist es aber ein gemütliches, äußerst sauberes und schön hergerichtetes Plätzchen, wo man hervorragend essen kann und nicht blass wird, wenn man die Rechnung sieht. Die Portionen sind größer als man es in Griechenland sonst gewöhnt ist und sie werden offensichtlich immer frisch zubereitet, gut gewürzt und heben sich von der Grill-Massenware (die es dort aber natürlich ebenfalls gibt, wenn man denn will) durchaus ab. Nach dem Essen kriegt man einen Likörwein gratis, und wenn man sich gut mit der Bedienung versteht, dann gibt es zusätzlich auch noch einen großen Ouzo aufs Haus. Es empfiehlt sich, vor 21:00 Uhr zu kommen, weil es danach schnell voll wird: Hier essen auch viele Griechen (was ein Hinweis auf die Qualität des Restaurants ist), und die kommen bekanntlich erst nach Sonnenuntergang.

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"The Flame", Fira, Santorini (Griechenland)
(Am Kraterrandweg von Fira nach Firostefani)

Dieses Restaurant erwähne ich eigentlich nur aus nostalgischen Gründen, denn hier haben wir bei unserem ersten Aufenthalt auf Santorini im Jahre 1992 öfters gegessen. Inzwischen hat natürlich längst der Besitzer (und vor allem der Koch) gewechselt, die Gerichte sind aber immer noch lecker und liegen qualitativ über dem in Griechenland so häufig anzutreffenden „Meat Balls“ – Standard. Allerdings würde man die Portionen hierzulande höchstens als Kinderteller bezeichnen, und die Preise sind ungelogen doppelt so hoch wie anderswo, selbst in Fira. Warum also sollte man überhaupt hier hingehen? Weil die Lage am Kraterrand unübertrefflich ist. Das scheint auch derjenige zu wissen, der die Preise festgesetzt hat. Denn wenn man abends hier sitzt, hoch über dem Meer mit Blick auf die schwarzen Vulkaninseln in der Caldera, und den Sonnenuntergang beobachtet, dann ist man geneigt, über die Rechnung hinwegzusehen.

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Restaurant Akropolis, Bahnhofstr. 25, 55252 Alzey

Die Auswahl an griechischen Restaurants in Alzey ist nicht gerade groß - ich kenne jedenfalls nur zwei. Dies ist Nr. 1, d.h. es hat als erstes griechisches Restaurant in Alzey aufgemacht und ist auch meine erste Wahl, wenn ich richtig Hunger habe. Auf dem Bild seht ihr das „Bifteki Spezial“. Oder eigentlich seht ihr es nicht, weil es mit Käse überbacken ist. Darunter verbirgt sich ein gigantischer, mit Schafskäse gefüllter Hackfleischberg, der noch mit einer leckeren Metaxasoße überzogen ist. Bestellt keinesfalls eine Vorspeise, wenn ihr dieses Gericht essen wollt, sonst schafft ihr es nicht! Der Salat ist im Akropolis auch sehr gut. Hm, ich darf gar nicht so genau drüber nachdenken, mir läuft jetzt schon das Wasser im Mund zusammen…

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Restaurant Kreta, Hospitalstr. 30, 55232 Alzey




Früher hieß dieses Restaurant "Delphi", jetzt trägt es den Namen "Kreta". Die Einrichtung des Restaurants wurde nicht verändert, ein bißchen mehr Deko hier und da, das ist alles. War bisher nur einmal dort, kann deshalb noch kein allgemeines Werturteil abgeben. Ich hatte Geschnetzeltes in einer sehr pikanten Soße. Das war lecker, allerdings hätte das Fleisch qualitativ auch besser sein können...

Sobald ich öfter mal dort gewesen bin, erfahrt ihr mehr!



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Hotel-Restaurant Kleine Möwe, Kirchstraße 31, 26757 Borkum



Gediegene, vielleicht etwas zu kitschig-spießige Atmosphäre und reichhaltige Speisen der gehobeneren Qualität. Ich hatte hier im Sommerurlaub 2003 ein Lachsfilet auf frischem Blattspinat, der mit Parmesankäse gratiniert und mit zerlassener Butter angerichtet war. Dazu eine Schale mit verschiedenen Reissorten. Sehr gut! Nachteil: Das Restaurant schließt schon um 21:00 Uhr.

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Augustinerkeller, Augustinerstr. 26, 55116 Mainz

Wenn man viel Geduld mitbringt (man muß manchmal lange warten, bis man von der Bedienung bemerkt wird), kann man hier bei schönem Wetter auch draußen in der Mainzer Altstadt sitzen und sich z.B. so einen leckeren Flammkuchen wie auf dem Bild rechts schmecken lassen. Innen ist die Kniepe - naja - recht rustikal und müßte mal von Grund auf gereinigt werden. Aber vielleicht macht diese Atmosphäre das Ganze ja erst so richtig gemütlich...

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Restaurant Asia, Lange Str. 61,
32105 Bad Salzuflen

Sieht von außen vielleicht nicht so ansprechend aus, ist aber gemütlich und es gibt eine große Auswahl an chinesischen und japanischen Spezialitäten (allerdings kein Sushi).

Am liebsten mag ich die gebratenen Reisnudeln oder das Hühnchen in Knobisoße...

Übrigens ist dies das einzige mir bekannte Restaurant, bei dem die alten D-Mark-Preise 1:1 in Euro umgerechnet wurden. Auch heute noch stehen deshalb ganz krumme Beträge in der Speisekarte...

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Bei Costa, Ahornstr. 23, 32105 Bad Salzuflen



Man kann sagen, daß dies mein "Stammgrieche" ist. Hier bin ich zwar nicht an jedem Freitagabend, aber doch sehr oft. Die Speisen kommen zwar nicht ganz an das Restaurant Rhodos in Detmold heran (siehe unten), aber es gibt einige leckere Sachen, z.B. kleine Schweinesteaks in einem Tontopf mit dicken weißen Bohnen oder Leber mit einem Berg Röstzwiebeln, oder Rinderfilets in einer sehr intensiven Weinsoße mit Paprika, Pilzen und Zwiebeln. Der Salat, den es zu jedem Hauptgericht gibt, ist eine richtig große Portion, die fast für sich genommen schon satt macht.

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Ristorante Roma, Krumme Straße 2, 32756 Detmold



Italienisches Restaurant in einem historischen Fachwerkhaus in der Detmolder Fußgängerzone, wo man im Sommer auch schön draußen sitzen kann.
Die Pizzen sind zwar etwas klein geraten, aber das Tirami Su (siehe oben) wird immer frisch zubereitet und ist ein Traum...

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Restaurant Rhodos, Detmold



Ich lasse das Bild aus nostalgischen Gründen hier stehen, aber leider gibt es dieses Restaurant seit dem 01.08.2003 nicht mehr. Schade! das war der (bis jetzt) beste Grieche in Ostwestfalen-Lippe, den ich kenne. Da drin war es schön gemütlich auf zwei Etagen, es gab turbo-leckere griechische Spezialitäten. Die Gerichte wurden nicht einfach nur auf den Teller geklatscht, sondern schön angerichtet und die Speisekarte enthielt wesentlich mehr als das sonst übliche Fleisch-Einerlei. Die Gerichte waren allerdings recht teuer - vielleicht war das der Grund, warum das Restaurant sich nicht gehalten hat...


Ihr wollt speisen wie die alten Römer? Dann versucht doch mal

Pullus laseratus

nach einem Rezept von Marcus Gavius Apicius (geschrieben vermutlich zwischen 20 und 35 n. Chr.) in Adaption an das 20. Jahrhundert von Dr. R. H., dem ich hiermit herzlich für dieses historische Rezept danke, das er mir freundlicherweise übermittelt hat:

Ein Huhn in 8-10 handliche Stücke zerteilen.
Leber, Nieren und andere essbare Innereien ca. 30 Minuten in Salzwasser auskochen. Die Brühe aufheben.
In einer Pfanne 50 ml Olivenöl erhitzen und die Hühnerteile darin knusprig braun anbraten (können innen noch roh sein). Hühnerteile entfernen, die Hitze verringern und im Bratöl eine Mischung aus einer halben klein geschnittenen Zwiebel und zwei klein geschnittenen Bleichselleriestängeln unter Rühren leicht anbraten (sollen nicht braun werden).
Getrennt davon röstet man in einer trockenen Pfanne zwei Teelöffel Sesamsamen, bis sie deutlich gebräunt sind, und zerreibt sie in einem Mörser.
Aus ca. 8 Datteln entfernt man die Steine und zerquetscht sie im Mörser. Man mischt sie dann mit der angebratenen Zwiebel/Sellerie-Mischung.
In einem Topf, der groß genug für das Huhn ist, erhitzt man die Brühe mit der Dattel/Zwiebel/Sellerie-Mischung und dem gerösteten Sesam. Wenn es zu kochen beginnt, fügt man einen Teelöffel Salz, 200 ml Weißwein, ca. 500 ml Traubensaft (z.B. Rosee-Traubensaft) sowie zwei Esslöffel thailändische Fischsauce zu. Man lässt 10 Minuten köcheln und versetzt dann mit 4-5 kleinen Zweigen Liebstöckel (vorzugsweise frisch), einem Esslöffel leicht zerdrückter schwarzer Pfefferkörner, zwei bis drei Messerspitzen Asa Foetida, sowie einem Teelöffel getrockneter Pfefferminze.
Nach Durchrühren und fünf Minuten Köcheln legt man die Hühnerteile ein. Sollten sie nicht vollständig von der Flüssigkeit bedeckt werden, füllt man mit Weißwein auf. Man streut oben etwa 50 g frische Petersilie darauf und lässt etwa eine Stunde leicht köcheln.

Als Beilage: Mostbrötchen ("Mustacei")

Man lässt einen Teig aus 30 g Hefe, 200 ml Traubensaft und 200 g Mehl (Typ 405) etwa eine Stunde gehen, fügt dann weitere 300 g Mehl und 100 ml Traubensaft, einen Esslöffel Anissamen, einen halben Esslöffel Kümmel, 100 g Butter, etwa 100 g Schafskäse sowie 15-20 ganze Lorbeerblätter zu.

Gut durchkneten, soll einen nicht mehr klebrigen Teig ergeben. Daraus Semmeln formen, auf ein Backblech setzen und etwa eine Stunde gehen lassen. Dann in den Ofen schieben und backen, bis die Mustacei oben gut braun werden (Umluft-Backöfen ca. 20-30 Minuten bei 170 Grad).

Anmerkung:

Thailändische Fischsauce und Asa Foetida werden ersatzweise für Zutaten verwendet, die heute nicht mehr erhältlich sind.

Ostfriesische Bohntjesopp ("Sinbohntjesopp")

Mit Bohnensuppe hat dieses "Gericht", das man auf Borkum gerne bei Schietwetter zu sich nimmt, eigentlich nichts zu tun...

Zutaten: 250 g ungeschwefelte Sultaninen, 125 g Kandis, etwas Wasser, ein Liter Branntwein (Rum)

Zubereitung: Rosinen waschen und mit dem Brannwein in ein Bowlegefäß geben. Den Kandis mit ein wenig heißem Wasser auflösen und ebenfalls in das Gefäß geben, dann gut umrühren. Der Rum darf nicht verwässern, also Rosinen vorher schön abtrocknen! Das Ganze muss dann mindestens eine Woche durchziehen, man kann das Zeuch auch mehrere Wochen stehen lassen. Man trinkt die Suppe aus Teegläsern, die Rosinen löffelt man heraus. Nichts für Kinder! Und hinterher nicht mehr fahren!!

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Spinatsuppe

Zutaten für 2 Portionen als Vorspeise

1 KG frischen Spinat / 500 gr TK-Spinat
1 Kleine Stange Lauch
1 große Zwiebel
1 kleine Karotte
1 Zehe Knoblauch
1 kleine Karotte
300 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
frische Kräuter 3 + 1 Esslöffel (vorzugsweise Dill)
Garnelen (möglichst groß)
Cheyennpfeffer, Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Spinat waschen / auftauen 
Lauch, Karotte und Zwiebel in grobe Stücke schneiden
In einem großen Topf Öl erhitzen und das Gemüse hineingeben.
Hitze herunterschalten und unter rühren leicht anschwitzen lassen, bis die Zwiebeln am Rand glasig werden.
Noch tropfnassen Spinat hinzugeben um rühren und Topf mit Deckel
verschließen. Knoblauchzehe dazugeben
Nach ca. 2-3 Minuten ist der Spinat zusammengefallen. (ggf. Hitze nochmal erhöhen)
Jetzt Brühe hinzufügen und mit dem Pürrierstab zu einer feinen Suppe
aufmixen.
3 EL Kräuter und die Sahne hineinrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Suppe noch bei schwacher Hitze ziehen lassen.
In einer Pfanne Öl erhitzen. Die Garnelen reinigen und vom Darm befreien. Rundherum anbraten und mit etwas Chayennpfeffer und Salz würzen.
Die Garnelen dann an dem Rand der Suppe anrichten und das ganze noch mit etwas Kräutern dekorieren. Damit die Garnelen wie auf dem Bild aussehen, schneidet man das Garnelenfleisch bis zum Schwanzansatz ein und drückt die Garnelen, am Schwanz festhaltend, beim anbraten in die heiße Pfanne. Das Fleisch zieht sich dann zusammen und man kann die Garnelen super an den Tellerrand legen.

Vielen Dank für obiges Rezept an Maitre Hümi!

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Poncha


Ein Gebräu aus Madeira, dem man nachsagt, man würde davon schon während des Trinkens Kopfschmerzen bekommen.

Man nehme:
Original madeirensischen Zuckerrohrschnaps (Aguardente 50 - 60prozentig)
Zitronen
Honig
Zucker

Das Mischungsverhältnis soll angeblich egal sein, d.h. Aguardente, der frisch gepreßte Zitronensaft und der Honig werden entweder zu gleichen Teilen oder nach Belieben miteinander verquirlt, das Ergebnis kann man kalt oder heiß zu sich nehmen. Den Zucker benötigt man eigentlich nur, um den Rand des Glases (am besten eine flache Champagnerschale) zu verzieren.

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Bifteki mit Metaxasoße


Man nehme (für 4 Personen):
800g Schweinemett
400g Tomatenmark
1 Stück Fetakäse
1 Ei
2 Zwiebeln
1 Stückchen Butter
4 Becher süße Sahne
1 grüne Paprika
4 Knoblauchzehen
8cl Metaxa
Senf, Kümmel, Oregano (getrocknet), Salz, Pfeffer, Semmelbrösel

Zubereitung der Soße:
Eine Zwiebel und den Paprika in kleine Würfel schneiden und in der heißen Butter dünsten, dann die gehackten Knoblauchzehen zugeben, nicht braun werden lassen. Dann die Sahne und danach das Tomatenmark und Oregano dazutun. Unter ständigem Rühren köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer würzen. Den Topf vom Herd nehmen, den Metaxa hinein und nochmal gut umrühren.

Zubereitung der Bifteki:
Das Schweinemett mit einer kleingehackten Zwiebel, Ei, Senf, Kümmel, Salz und Pfeffer gut vermengen und soviel Semmelbrösel dazutun, bis die bevorzugte Konsistenz erreicht ist - ich für mein Teil mags nicht so fleischig. Mett und Feta in 4 gleiche Portionen teilen. Je eine Portion Mett flach ausbreiten und den Feta als Kern hineinlegen. Das Mett darüberklappen und flache Frikadellen formen. Dann in einer Pfanne langsam anbraten.

Kali Orexi!

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Bratkartoffeln á la Maison Kringel


Mega-lecker: Man bereite sich eine Pfanne mit Röstkartoffeln zu (schön mit Zwiebeln und so), bestreiche eine Scheibe Brot mit Butter und Erdbeermarmelade und mixe zu guter Letzt Milch mit einer doppelten Portion Kaba. Wenn man jetzt einen Bissen Brot und eine Mundvoll Röstkartoffeln gleichzeitig ißt und das Ganze mit einem Schluck Kaba runterspült, erschließt sich das herrliche Geschmackserlebnis erst richtig!!

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Ein kleiner Snack zwischendurch


Man nehme ein Glas, fülle es mit Paniermehl (feine Semmelbrösel tuns auch) und gieße gerade soviel Wasser darüber, daß ein dicker Brei entsteht, den man löffeln kann. Bon appetit!

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ALBIGER BACKESGRUMBEERE


Fälschlicherweise auch oft mit "Bratkartoffeln"übersetzt - damit hat dieses rheinhessische Nationalgericht aber rein gar nichts zu tun!
Man nehme:

4 Pfund Kartoffeln
1 Pfund Kamm- oder Schweineschulter
4 - 6 Bratwürste (natürlich ungebraten)
4 Lorbeerblätter
4 Nelken
2 Pfund Zwiebeln
0,5 - 0,7 Liter Weißwein (je nach Kochgefäß)
Salz, Pfeffer, Muskat
0,25 - 0,5 Liter saure Sahne (je nach Kochgefäß)
wahlweise noch Zimt zum bestreuen

Zubereitung:
Kartoffeln schälen, waschen und in Schnitze schneiden (von der Größe her wie Spicy Wedges). 1 - 2 Pfund Kartoffeln in einen Tontopf (okay, ein normaler großer Kochtopf tuts auch) oder eine große Auflaufform geben, darauf das Dörrfleisch, die Bratwürste, den größten Teil der Zwiebelringe, die Nelken und die Lorbeerblätter geben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Auf diese Schicht die restlichen Kartoffeln geben.
Den Wein mit Milch mischen, sodass die Flüssigkeit etwa 2 cm unter die Oberfläche der letzten Kartoffelschicht reicht. Noch einige Zwiebelringe ganz obenauf legen und das Ganze mit der sauren Sahne übergießen. Wer mag, kann noch Zimt darüberstreuen.

Dann 15 Minuten bei 250 Grad und dann noch 180 Minuten bei 180 Grad backen.

Gut geworden sind die Backesgrumbeere, wenn die obersten Kartoffelschnitze mit der sauren Sahne richtig schön braun und knusprig geworden sind, während die unteren Lagen eher gekocht wurden und den Geschmack des Fleischs, der Würste und der Zwiebeln angenommen haben. Fleisch und Würste kann man selbstverständlich ebenfalls essen.

GUDE!



Weitere Rezepte findet ihr auf der Homepage meines geschätzten Kollegen Hümi (hier klicken - Seite öffnet sich in einem gesonderten Fenster).

 
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